München, 19. Oktober 2016 - machineering ist auch dieses Jahr auf der SPS IPC Drives in Nürnberg dabei. In Halle 6 am Stand 119 entführt der Experte für Simulation und Automation die Besucher in eine neue Dimension: Als einer der ersten Entwickler von Simulationssoftware hat machineering diverse VR-/AR-Brillen an industrialPhysics real angebunden. Die Brillen, unter anderem die Oculus Rift, die HTC Vive sowie die Microsoft HoloLens, können live am Messestand auf einer eigens dafür gebauten Bühne getestet werden. Vom 22. bis 24. November findet die internationale Fachmesse für Elektrische Automatisierung - Systeme und Komponenten in der Messe Nürnberg statt.

Neben der Anbindung der VR-/AR-Brillen an industrialPhysics präsentieren die Münchner mit dem Release 2.0 neue Funktionalitäten der Simulationssoftware, was zahlreiche Verbesserungen in verschiedenen Bereichen beinhaltet.

VR-/AR-Brillen an industrialPhysics angebunden

Als einer der ersten Softwareanbieter hat machineering verschiedene VR-/AR-Brillen in die Software industrialPhysics integriert. So können die Anwender Anlagen in einer ganz neuen Dimension erleben und jeder für sich entscheiden, welches System am besten passt. Die HTC Vive sowie die Oculus Rift basieren auf dem Virtual Reality (VR) System mit einem Head-Mounted-Display. Durch die Brille ist der User komplett von der Außenwelt abgeschnitten und bewegt sich frei im virtuellen Raum, beispielsweise in einer Produktionshalle im laufenden Betrieb. Die Microsoft HoloLens basiert dagegen auf einem Augmented Reality (AR) System, durch das der Benutzer mit der Unterstützung durch ein Natural User Interface interaktive 3D-Projektionen in der direkten Umgebung darstellen kann. Die Microsoft HoloLens wird über Gesten, Sprache, Kopf- und Augenbewegung gesteuert.

Neue Schnittstellen im industrialPhysics Release 2.0 verfügbar

Mit dem Release 2.0 profitieren Kunden von Verbesserungen und Erweiterungen in den Bereichen Visualisierung, Simulation, Steuerungsanbindung und weiteren Schnittstellen zu externen Systemen. So wurde die Schnittstelle zu SAP EWM und vergleichbaren Materialflusssteuerungen in die Software integriert. Auch eine Schnittstelle zu EPlan P8 steht den Nutzern ab sofort zur Verfügung. Mit der Überführung von Daten aus der Simulation ist machineering ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung "Ganzheitlicher Mechatronischer Engineering-Ansatz" gelungen. Auch bietet industrialPhysics ab sofort eine echte Anbindung an das Tia-Portal, an Siemens Simulation Unit PN256 sowie an reale Robotersteuerungen wie z.B. ABB AC500. Neben dem Ausbau der Echtzeitfähigkeit wurde mit PTC / Creo ein weiteres CAD-System bidirektional an industrialPhysics angebunden. So können Anwender Creo-Modelle direkt einlesen und Änderungen in der Simulation vornehmen. Mit industrialPhysics 2.0 können nun auch Linearsysteme wie Hängebahnen oder schienengeführte Fahrzeuge exakt simuliert werden. Durch den Einsatz eines neuen Renderers wird die Visualisierung nochmals verbessert. Insgesamt stehen die Darstellungen damit noch schneller und smarter zur Verfügung.

Der Gründer von machineering, Dr. Georg Wünsch, freut sich auf die Messe: "Wir sind sehr stolz, diese Innovation auch auf der SPS IPC Drives präsentieren zu können. Wie schon auf der Automatica in München erwarten wir wieder sehr großes Interesse an den VR-/AR-Anbindung an industrialPhysics. Besucher und Pressevertreter waren gleichermaßen begeistert."

 

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