Frage: Wie hat sich machineering im letzten Jahr weiterentwickelt?

Antwort: Wir haben einiges geschafft und darauf sind wir richtig stolz. Machineering wächst kontinuierlich. Inzwischen haben wir weltweit neun Vertriebspartner. Vor kurzem haben wir mit machineering Iberia eine Vertriebsgesellschaft in Barcelona gegründet, die nicht nur die Iberische Halbinsel vertrieblich bedient, sondern auch Mexiko und ganz Südamerika abdeckt. Außerdem haben wir seit diesem Jahr zwei neue Vertriebspartnerschaften im Norden Italiens sowie eine weitere in Texas, USA. Auch in Asien sind wir mit Partnern in Indien und China schon länger gut aufgestellt. Mit diesem Partnernetzwerk sind wir nun in den wichtigsten Wirtschaftsregionen weltweit vertreten. Unsere internationalen Kunden können mit einem Experten vor Ort und – das ist uns besonders wichtig – in Landessprache agieren. Da wir nicht nur Vertriebstätigkeiten, sondern auch ganz besonders Supportunterstützung und Trainings von unseren Partnern durchführen lassen, war uns diese Kundennähe sehr wichtig. Bisher bekommen wir durchweg positives Feedback von unseren Kunden.

Eine weitere für uns sehr positive Entwicklung ist der weitere Ausbau der Zusammenarbeit mit einigen Steuerungs- und CAD Herstellern ausbauen. Wir freuen uns, dass wir bei diesen Partnern als Technologie-Experte bei der Kundenakquise mitwirken dürfen. Wir werden oft zu Veranstaltungen dieser Unternehmen als Technologiepartner eingeladen. Dabei steht oftmals die virtuelle Inbetriebnahme im Fokus, eines unserer Steckenpferde.

Wir konnten im letzten Jahr wieder einige namenhafte Kunden wie Continental, Sema, Procter & Gamble und IMA gewinnen. Diese Entwicklung zeigt uns, dass auch die Big Player verstanden haben, dass Simulation und die virtuelle Inbetriebnahme heute einfach dazugehören. Kein Unternehmen kann es sich noch leisten, den klassischen Entwicklungs- und Fertigungsprozess zu verfolgen. Neben der Kosten- und Zeitersparnis profitieren Hersteller und Betreiber von Maschinen von dem Qualitätsvorsprung.

 

Frage: Wo sehen sie machineering in der Zukunft? Was sind Ihre Visionen?

Antwort: Mit industrialPhysics haben wir ein sehr leistungsstarkes und innovatives Engineeringtool auf den Markt gebracht. Wir sehen uns ganz klar als Marktführer in diesem Bereich. Wir haben Trends früh erkannt, diese in unsere Software integriert und unseren Kunden standardmäßig zur Verfügung gestellt. Das ist auch unser Weg für die Zukunft. Wir wollen immer vorne dabei sein, wenn es darum geht, Trends und Weiterentwicklungen umzusetzen. Unsere Kunden erwarten das inzwischen von uns – und das können sie auch. Mit Dr. Wünsch als unseren technischen Geschäftsführer haben wir einen der Vorreiter im Bereich Simulation an Bord. Das zahlt sich definitiv aus.

industrialPhysics ist so viel mehr als nur die Virtuelle Inbetriebnahme oder der digitale Zwilling. Es ist ein Tool, das Unternehmen entlang Ihrer gesamten Prozesse als Basis dienen soll, unabhängig von der Branche. Aus vielen Unternehmen ist industrialPhysics überhaupt nicht mehr wegzudenken. Die Mitarbeiter haben schnell die Vorteile unserer Software erkannt: Der bidirektionale CAD-Datenaustausch, die virtuelle Inbetriebnahme, die Echtzeitfähig oder auch die Integration von VR & AR Systemen – um nur einige zu nennen. Denn erst der richtige, bereichsübergreifende Einsatz ermöglicht den Unternehmen schnell, effizient zu planen, zu optimieren und schließlich die komplett virtuell überprüfte Maschine in die Fertigung zu bringen. Der während des Entwicklungsprozesses entstandene Digitale Zwilling steht mit der realen Inbetriebnahme als virtuelles Pendant zur Absicherung und potentiellen Weiterentwicklung einer Maschine zur Verfügung.

Und dennoch: industrialPhysics ist keine Insellösung. Im Moment ist bei vielen Unternehmen der gewinnbringende Einstieg vorhanden, aber der interne Einsatz sollte weiter ausgebaut werden. Nur so können brachliegende Potenziale ausgeschöpft und Schnittstellenprobleme und Prozessbrüche gelöst werden.

Unsere Kunden beweisen uns täglich, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir wachsen schnell. Es würde mich nicht wundern, in wenigen Jahren 200 Mitarbeiter zu haben. Unser kurzfristiges Ziel haben trotzdem wir immer im Blick: Trotz des überproportionalen Wachstums wollen wir unser Servicestärke und Kundennähe nicht verlieren.

Vielen Dank für das Interview.

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